| Da grobe Sand da Zeit fliast bedächtig aus zabrochne Stundenglasl |
| Pulsiert rauh und unnochgiebig, zwischen unsre zaschundenen Finga |
| Wia weit wiad uns unsa Sehnsucht no trogn, de nostalgievazerrtn Summa?! |
| Wonn ois guad geht vielleicht no bis ins nexte Joa, owa ewig weit sicha nimma |
| A föhg‘loateta Moistrom aus Zeit, treibt uns an entgegeng’setzte Orte |
| Wei de Entfremdung de is bliem, und lebt mi jetz laa, voroim vo innen |
| Wos san scho de Erinnerungen an domois, warum imma auf Vagongenes besinna? |
| Se wernd doch a boid nur wia Graupel zwischen unsre miaden Finga zarinna… |
| Drum frog mi nie wieda noch de oiden Tåg |
| Frog mi nie wieda noch de oiden G’schichten |
| I woas du heast as bis heite imma wieda gern |
| Owa I ko dagegen scho long auf se vazichten |
| Wia homs eh scho an weit aus’z longen Weg trogn |
| Voroim füa des das uns eh stets nua mit Gram bedocht hom |
| Wei I bin ma am End heit oafoch nimma sicher Ob wia nur üwa de G’schichten, |
| oda se vor oim üwa uns g’locht hom |
| Oda obs imma no lochn… |
| Wei oi de losgelösten und lustigen Zeiten |
| Wernd einfoch ned mehr desto öta dasd wirst |
| Oi de sinnwidrigen leeren Phrasen zwingan di nieda |
| Und bringan di Tåg für Tåg näha an dei eig’nes Gråb |
| Wei oans lernst ois Erwåchsener a recht schnö |
| Es sterbn imma de wosd das am wenigstn erwoatst ois erschts |
| Und tragische Verluste vadrängan in Frohsinn, wieda moi hod uns es Lebn teischt |
| Wir hom wieda moi glaubt es gib no mehr ois des wos ma eh scho g’riagt hom |
| Und iangwonn wia ma no Kinda woan |
| Sama wie an jedem Tag aussi zum spün |
| Und hom erst Joara spada vastonden |
| Dass es letzte Moi gleichzeitig es Begräbnis unsra Kindheit woa |
| Wei wonn de Wut kumd und nie wieda geht |
| Homma d‘losgelöste Zeit üwawunden und jeda dea alloa im Leben steht |
| Der woas, de oiden Zeiten san scho längst vorbei |
| Und dewegn gibs heit nur mehr d’finstan G’schichten drüwa |