| Sterbende Wälder |
| Regen, der Unheil in sich birgt |
| Atem der Städte, |
| der wie ein Gifthauch wirkt. |
| Bäume, die müde sind, |
| zittern im Abendwind. |
| Es hört sich an, |
| als ob unsere MUTTER ERDE weint |
| Gitter vor Fenstern, |
| Wachtürme vor der Stadt… |
| Sinnlose Grenzen, Mauern und Stacheldraht. |
| Dort, wo der Tod beginnt, jammert im Draht der Wind. |
| Es hört sich an, als ob Mutter Erde weint! |
| Mutter Erde weint |
| denn ihre Kinder sind so blind |
| Mutter Erde weint |
| weil ihre Zukunft zerrinnt |
| und sie ruft: «Seht mich an! |
| Mein Gesicht ist voll Blut. |
| Was habt Ihr mir angetan! |
| Wisst Ihr denn nicht, was Ihr da tut» |
| Hass in den Augen — Tötliche Disziplin |
| Hilflose Tauben, die vor den Falken fliehen… |
| Wo die Kasernen sind, heult im Metall der Wind |
| Es hört sich an, als ob Mutter Erde weint! |
| Mutter Erde weint |
| denn ihre Kinder sind so blind |
| Mutter Erde weint |
| weil ihre Zukunft zerrinnt |
| …und sie ruft: «Seht mich an! |
| Mein Gesicht ist voll Blut… |
| Was habt Ihr mir angetan! |
| Wisst Ihr denn nicht, was Ihr tut! |
| Wisst Ihr denn nicht, was Ihr da tuuuut» |