| Tauch' die Feder ein im Blut, schreib' die Zeilen nur aus Wut |
| Ich steh' jeden Morgen auf und hoffe, alles wird jetzt gut |
| Doch ich täusch' mich, seh' den Krieg im Fernseh’n, er ist scheußlich |
| Seh' die Kinder wein’n, weil die Mutter stirbt — ich träum' nicht |
| Kinder schrei’n, weil die Kugel ihre Wade trifft |
| Wer will Mutter sein, wenn das Kind grad am leiden ist? |
| Mit einem letzten Atemzug noch einmal dein’n Namen hört |
| Weißt du, wie es ist, wenn dein Kind in deinen Armen stirbt? |
| Weißt du, wie es ist, wenn eine Frau ihren Mann nicht sieht |
| Weil er für sein Heimatland gefall’n ist im Krieg? |
| Und die Kinder, sie renn’n, die Straßen, sie brenn’n |
| Weil der Mann mit der MG keine Gnade mehr kennt |
| Und die Hoffnung verbrennt, die Zukunft verbaut |
| Sie haben kein’n Respekt, sie stürm'n in dein Haus |
| Nehm’n dich einfach mit raus, raus aus dei’m Heimatland |
| Lieber Gott, schenk ihm Flügel, damit er frei sein kann! |
| Und dieses Leben ist in Wahrheit 'ne Lüge |
| Schau mich ein letztes Mal um und flieg' weg mit mein’n Flügeln |
| Ich seh' blutende Herzen, verfluche die Schmerzen |
| Der Hass in die lässt all das Gute verbergen |
| Und dieses Leben ist in Wahrheit 'ne Lüge |
| Schau mich ein letztes Mal um und flieg' weg mit mein’n Flügeln |
| Ich seh' blutende Herzen, verfluche die Schmerzen |
| Der Hass in die lässt all das Gute verbergen |
| Tauch' die Feder ein im Blut, schreib' die Zeilen nur aus Wut |
| Ich steh' jeden Morgen auf und hoffe, alles wird jetzt gut |
| Aber nein, Mütter sitzen immer noch allein |
| Schau’n Bilder ihrer Kinder an und wein’n |
| Sag mir, warum muss das sein? Warum müssen Kinder so früh sterben? |
| Der Krieg herrscht auf Erden, Menschen woll’n nicht lernen |
| Aus Fehlern, die sie taten, der Krieg geht seit Jahren |
| Menschen, die verarmen, mitten auf den Straßen |
| Gott soll sie strafen, diese Menschen, die kein Herz haben |
| Es sind die Kinder, die den Schmerz tragen |
| Alles Lügen, was man in den Medien sieht |
| Denn sie lügen, sie verschweigen den Krieg |
| Und das Land, was man liebt, wird vernichtet |
| Ich glaube nichts, was die CNN berichtet |
| Alle kinderlosen Eltern, wünsch' euch Flügel! |
| Bitte lieber Gott, befrei sie vom Übel! |
| Und dieses Leben ist in Wahrheit 'ne Lüge |
| Schau mich ein letztes Mal um und flieg' weg mit mein’n Flügeln |
| Ich seh' blutende Herzen, verfluche die Schmerzen |
| Der Hass in die lässt all das Gute verbergen |
| Und dieses Leben ist in Wahrheit 'ne Lüge |
| Schau mich ein letztes Mal um und flieg' weg mit mein’n Flügeln |
| Ich seh' blutende Herzen, verfluche die Schmerzen |
| Der Hass in die lässt all das Gute verbergen |
| Tauch' die Feder ein im Blut, schreib' die Zeilen nur aus Wut |
| Wache jeden Morgen auf und hoffe, alles wird jetzt gut |
| Seh' die Leichen voll Blut, eine Seele, die nicht ruht |
| Jeden Tag frag' ich mich, wieso Menschen sowas tun |
| Ja ich kriege Gänsehaut, seh' die Bilder auf NTV |
| Die alte Frau ihre Umgebung ist kalt und grau |
| Und der Plattenbau, da wächst sie auf — wer holt sie aus dem Dreck da raus? |
| Politiker? Nein im Gegenteil, Junge, sie scheißen drauf! |
| Hauptsache, ihre Steuern stimm’n, Hauptsache, ihre Wähler stimm’n |
| Hauptsache, nicht noch tiefer in den gottverdammten Schulden schwimm’n |
| Sie sagen, dass wir schuldig sind, sagen, wir seien zu kriminell |
| Lass' mich von euch nicht unterkriegen, heb' die Faust wie ein Rebell! |
| Die Zeit vergeht zu schnell und dein Leben hängt am Faden |
| Und die tiefen Narben, die wir bis ans Ende mit uns tragen |
| Kann die Lügen nicht ertragen, hab' die Lügen langsam satt |
| Bitte lieber Gott schenke ihnen Flügel, schick ihnen Kraft! |
| Und dieses Leben ist in Wahrheit 'ne Lüge |
| Schau mich ein letztes Mal um und flieg' weg mit mein’n Flügeln |
| Ich seh' blutende Herzen, verfluche die Schmerzen |
| Der Hass in die lässt all das Gute verbergen |
| Und dieses Leben ist in Wahrheit 'ne Lüge |
| Schau mich ein letztes Mal um und flieg' weg mit mein’n Flügeln |
| Ich seh' blutende Herzen, verfluche die Schmerzen |
| Der Hass in die lässt all das Gute verbergen |