| Alle seh’n nur dieses Monster, doch nicht, was ich fühle |
| Sag, wärst du noch bei mir, wenn du siehst, was dann aus mir wird? |
| Ich werde zu ei’m Monster für alle, die ich liebe |
| Weil ich noch was fühle, aus Angst euch zu verlieren |
| Heute seh' ich es ganz klar, dass alles seit Anfang schon für mich geplant war |
| Die Tage mit Abfuck, dann in der Nacht wach, den Stift in der Hand hab' |
| Ich schreib', was mich krank macht, weil ich nix auf der Bank hab' |
| Krankhaft versuch', meinen Kopf aus der Schlinge zu zieh’n |
| Was dann, wenn immer schlimmere Dinge passier’n? |
| Dein Onkel mit der Pumpgun an seiner Schläfe, macht aus sei’m Leben ein’n |
| Abgang, verdammt, Mann |
| Was bleibt schon übrig von ihm, wenn es dann so eskaliert? |
| Dann rufen sie dich nur nachts an und sagen dir ganz knapp |
| Dass es einen Mann gab ohne Rücksicht auf ihn |
| Oder dass du ihn liebst, den kratzen sie von der Wand ab |
| Und Hass hat man dann ganz krass auf alles und jeden im Leben |
| Wenn sie statt geben nur nehmen |
| Jeder versteht, wenn sie das Elend hier seh’n |
| Dass gegen eben diese Regeln zu geh’n für mich normal war |
| Und wo soll ich hier meine Freunde suchen? |
| Und was soll aus mir nur werden, wenn die Träume bluten? |
| Alle seh’n nur dieses Monster, doch nicht, was ich fühle |
| Sag, wärst du noch bei mir, wenn du siehst, was dann aus mir wird? |
| Ich werde zu ei’m Monster für alle, die ich liebe |
| Weil ich noch was fühle, aus Angst euch zu verlieren |
| Ich werde zu ei’m Monster |
| Ich werde zu ei’m Monster |
| Es wird so wie immer, wegen krummen Dingern, geht dein Bruder wieder hinter |
| Gittern |
| Der Geschmack ist bitter, wenn du sicher bist, dass du das Leben nicht mal |
| ein’n Tag im Griff hast |
| Es geht immer schlimmer, wenn man weiß, das Schicksal ist ein unberechenbarer |
| kleiner Wichser |
| Du allein im Zimmer bist, weil keiner sich kümmern will, zerreißt es dich |
| innerlich, weil du kein Glück hast |
| Weil alles in Trümmern ist, was man den Kindern wünscht |
| Und dein Papa nie da war und dein Stiefvater wieder mal rumschreit, |
| wenn du sein Vodka nicht finden willst |
| Und er nicht mehr jünger wird, deswegen nie nüchtern ist |
| Dich hasst, denn nur weil er innerlich tot ist und immer wieder durchdreht, |
| sobald nur ein Licht angeht und dich deswegen fast behindert schlägt |
| Und wo soll ich hier meine Freunde suchen? |
| Und was soll aus mir nur werden, wenn die Träume bluten? |
| Alle seh’n nur dieses Monster, doch nicht, was ich fühle |
| Sag, wärst du noch bei mir, wenn du siehst, was dann aus mir wird? |
| Ich werde zu ei’m Monster für alle, die ich liebe |
| Weil ich noch was fühle, aus Angst euch zu verlieren |
| Ich werde zu ei’m Monster |
| Ich werde zu ei’m Monster |