| Sie steht im Bus und zieht die Lippen nach und sieht ihn an
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| Er hat den Kopf verloren und dann
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| Trifft er sie wieder und sie kennt ihn nicht, er lacht sie an
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| Er hat den Kopf verloren, es ist so lange her, dass ihn so ein Blick traf
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| Es beißt und zerrt wie wild
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| Es wird eng und dann passt’s nicht mehr
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| Er sieht und hört nichts
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| Ohne Kopf ist er endlich das was er ist
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| Sie denkt an ihn und zieht die Lippen nach und trifft ihn nicht
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| Sie hat den Kopf verloren und dann
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| Sieht sie ihn wieder und sie zittert heimlich im Gesicht
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| Sie hat den Kopf verloren, es ist so lange her, dass sie so ein Blick traf
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| Es beißt und zerrt wie wild
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| Es wird eng und dann passt’s nicht mehr
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| Sie sieht und hört nichts
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| Ohne Kopf ist sie endlich das was sie ist
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| Ich hab' stundenlang an unserm Ort gesessen
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| Bin durch die Läden gelaufen und ich hab' an früher gedacht
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| Ist gar nicht so einfach, so was leichtes zu sagen
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| Aber es ist nicht mehr das gleiche
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| Ich hab' das gleiche gemacht
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| An unserm Ort, wo wir waren, an unserm Platz
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| Es beißt und es zerrt wie wild
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| Es wird eng und dann passt’s nicht mehr
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| Er sieht und hört nichts
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| Ohne Kopf ist er endlich das was er ist
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| Sie hatten Träume vom Leben, das sie zusammen verbringen
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| Es war die Tür zur Unendlichkeit ohne Klinker und Klingel
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| Haben geschworen sich zu lieben und ja nie wieder zu trennen
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| Sie hatten Sex in der Umkleide von H&M
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| Sie ham' sich verletzt, entschuldigt und verziehen und gelacht
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| Und dann in Wien, Rom und Paris Liebe gemacht
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| Sie ham' gewusst oder geahnt, dass die Liebe nicht reicht
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| Sie machte Schluss in der Bahn auf dem Weg in die Schweiz
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| Es beißt und zerrt wie wild
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| Es wird eng und dann passt’s nicht mehr
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| Er sieht und hört nichts
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| Ohne Kopf ist er endlich das was er ist |